Datenlogger IPE891 – Die digitale  Basis für eine vernetzte Fahrzeugentwicklung

Ob autonomes Fahren, Elektromobilität oder intelligente Assistenzsysteme: Die Mobilität der Zukunft basiert auf Daten. Mit dem IPE891 hat IPETRONIK eine Plattform entwickelt, die komplexe Fahrzeugdaten erfasst, vernetzt und in wertvolle Erkenntnisse für die Fahrzeugentwicklung verwandelt.

Minusgrade, vereiste Fahrbahn, kaum Sicht: Ein Testfahrzeug ist in Skandinavien unterwegs. Diese Bedingungen stellen nicht nur den Testfahrer vor große Herausforderungen, sondern auch die Fahrzeugentwickler im Hintergrund. In Sekundenbruchteilen entstehen unzählige Signale aus Sensoren, Steuergeräten und Netzwerken – sie entscheiden darüber, ob Assistenzsysteme zuverlässig reagieren, ob Software stabil arbeitet und neue Fahrzeugfunktionen bereit sind für die Serie.

Denn moderne Fahrzeuge sind längst softwaregetriebene Hightech-Systeme. Fahrerassistenz, Elektromobilität und autonomes Fahren basieren nicht mehr allein auf Mechanik und Elektronik, sondern auf dem Zusammenspiel von komplexer Software, Sensorik und digitaler Fahrzeugnetzwerke. Die Grundlage dafür bilden Daten – sehr viele Daten. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Systeme, die diese großen Datenmengen erfassen, strukturieren und nutzbar machen und so aus der Datenflut Erkenntnisse generieren. 

Mit dem Datenlogger IPE891 hat die INDUS-Tochter IPETRONIK, unterstützt von der INDUS-Innovationsförderbank, eine Plattform entwickelt, die genau diesen Anforderungen in der Fahrzeugentwicklung und validierung gerecht wird. Der Logger sammelt auf Testfahrten all das, was sonst im Verborgenen bleibt: wie Assistenzsysteme reagieren, wie Software unter Belastung arbeitet, wie hochkomplexe Fahrzeugarchitekturen zusammenspielen. Er dokumentiert präzise, was im entscheidenden Moment passiert. So entsteht ein digitales Gedächtnis der Fahrt, das den Entwicklern hilft, die Fahrzeuge besser zu verstehen und weiter gezielt zu optimieren.

Der IPE891 lässt sich nahtlos in bestehende Entwicklungsumgebungen integrieren. Er unterstützt alle modernen Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle – von Ethernet-basierten Fahrzeugnetzen bis hin zu klassischen Bussystemen – und stellt die Daten standardisiert für Entwicklungs-, Test- und Analysewerkzeuge bereit. Die Plattform ist offen und skalierbar ausgelegt und kann über verschiedene Projektphasen und Fahrzeuggenerationen hinweg eingesetzt werden.

Dass diese Technologie weltweit eingesetzt werden kann, ist kein Zufall. Ob extreme Kälte, Hitze oder lange Testzyklen: Der IPE891 funktioniert dort, wo neue Mobilität entsteht – nicht unter idealen Bedingungen, sondern auf der Straße.

Für IPETRONIK markiert der IPE891 einen wichtigen Schritt hin zu software- und datenbasierten Geschäftsmodellen. Für INDUS steht er exemplarisch für digitale Schlüsseltechnologien, mit denen die Gruppe Engineering Kompetenz weiterentwickelt und nachhaltiges Wachstum absichert.Mehr dazu unter: IPE891 - Hochleistungs-Datenlogger | IPETRONIK
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Axel Meyer

COO Engineering
Axel Meyer (geb. 1968, deutsche Staatsangehörigkeit) ist seit Oktober 2017 Vorstand bei INDUS.

Vor seinem Wechsel zu INDUS war er in unterschiedlichen Führungspositionen für die Schuler AG tätig, zuletzt als Geschäftsführer von Schuler Pressen und Leiter der Division Service der Schuler Gruppe in Göppingen.

Zuvor arbeitete Axel Meyer als Vorstand der internationalen Management-Beratung IMAGIN Prof. Bochmann AG in Eppstein im Taunus. Er begann seine berufliche Laufbahn in der Division Solid Forming der Schuler Gruppe zunächst im internationalen Vertrieb und später als Division Manager.

Axel Meyer studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Deutschland und den USA und erwarb berufsbegleitend den Master of Mergers & Acquisitions (LL.M.) an der Frankfurt School of Finance & Management.

Gudrun Degenhart

COO Materials Solutions
Gudrun Degenhart (geb. 1970, deutsche Staatsangehörigkeit) ist seit Oktober 2023 Vorständin bei INDUS.

Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Führung und Entwicklung von Beteiligungsunternehmen in den Regionen Europa, USA und Asien-Pazifik.

Bevor sie zu INDUS kam, war Gudrun Degenhart CEO in deutschen Beteiligungsunternehmen der internationalen Dienstleistungsgruppe ISS. Davor war sie für den thyssenkrupp-Konzern tätig, u. a. als CEO einer internationalen Business Unit für Spezialaufzüge und als CEO Materials Western Europe und AsiaPacific. Erfahrungen im Mittelstand sammelte sie als Mitglied der Geschäftsführung bei dem Bautechnologie-Unternehmen Schöck.

Ihre Karriere begann die Diplom-Betriebswirtin mit dem Aufbau der zentral- und osteuropäischen Landesgesellschaften beim Bauspezialisten Lindner Group.
Hr Grossmann

Dr. Jörn Großmann

COO Infrastructure
Dr. Jörn Großmann (geb. 1968, deutsche Staatsangehörigkeit) ist seit Januar 2019 Vorstand bei INDUS.

Vor seinem Wechsel zu INDUS war er für den niederländischen Konzern Aalberts Industries tätig, zuletzt als Alleingeschäftsführer von Impreglon in Lüneburg.

Davor arbeitete er in verschiedenen Positionen bei der Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe, zunächst als Geschäftsführer von Mannstaedt in Troisdorf, später als Geschäftsführer von GMH Edelstahl Service Center Burg und GMH Engineering. Bevor Dr. Jörn Großmann die Geschäftsführung bei Buderus Feinguss in Moers übernahm, war er als Entwicklungsingenieur und als Technischer Leiter für Doncasters Precision Castings in Bochum tätig.

Er studierte Werkstoffwissenschaften und wurde zum Dr. rer. nat. promoviert.

Dr. -Ing. Johannes Schmidt

CEO
Dr. -Ing. Johannes Schmidt (geb. 1961, deutsche Staatsangehörigkeit) ist seit Januar 2006 als Vorstand für INDUS tätig. Im Juli 2018 übernahm er den Posten als CEO.

Zuvor war Dr. -Ing. Johannes Schmidt Alleingeschäftsführer bei ebm-papst Landshut, einem Hersteller von Lüftungsmotoren und Ventilatoren. Hier trieb er u. a. die Entwicklung neuer Produktplattformen und die Internationalisierung der Produktionsstandorte voran.

Seine Karriere begann Dr. -Ing. Johannes Schmidt bei Richard Bergner, einem Hersteller von Elektroarmaturen in Schwabach. Zu Beginn leitete er dort die Produktentwicklung und stieg dann im Laufe seiner zwölfjährigen Tätigkeit zum Geschäftsführer auf.

Der studierte Mathematiker Schmidt wurde an der TH Darmstadt zum Dr.-Ing. im Fachbereich Mechanik promoviert.

Rudolf Weichert

CFO
Rudolf Weichert (geb. 1963, deutsche Staatsangehörigkeit) ist CFO und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei INDUS.

Vor seinem Wechsel in den INDUS-Vorstand im Juni 2012 arbeitete er neun Jahre als Partner bei KPMG. Hiervon verbrachte er drei Jahre in Detroit/USA und betreute dort hauptsächlich Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie des Werkstoffhandels.

Insgesamt arbeitete der studierte Kaufmann rund 20 Jahre für KPMG, vornehmlich am Standort Düsseldorf. Dort betreute er vor allem international produzierende Unternehmen und Konzerne.